Christina Buchheim

Ausschuss- und Ratssitzungen müssen öffentlich stattfinden!

Öffentlichkeit der Sitzungen wieder hergestellt!

von | 14 Mai 2020

Die Öffentlichkeit der Sitzungen wird wieder hergestellt! Unsere Kritik hat gewirkt. Das Innenministerium hat am 23.03.2020 in rechtswidriger Weise das Prinzip der Öffentlichkeit der Sitzungen kommunaler Vertretungsorgane ausgehebelt. Mit Erlass vom 29.04.2020 ist das Ministerium zurück gerudert. Nunmehr heißt es: „soweit ein notwendiger Anlass für eine Sitzung gesehen wird, ist diese grundsätzlich öffentlich durchzuführen“. Damit ist die sogenannte Saalöffentlichkeit wieder hergestellt und unser Handeln wieder transparent. Auch Einwohnerfragestunden sind wieder durchzuführen. Und das ist auch gut so! Nur so kann das Vertrauen in die kommunalen Vertretungen gestärkt werden. Unter Einhaltung des Mindestabstands und entsprechenden Hygienemaßnahmen ist dies – wenngleich auch mit entsprechenden organisatorischen Aufwand – leistbar.

So fand bereits der letzte Bau-, Sanierungs- und Umweltausschuss wieder öffentlich statt und auch die MZ konnte anwesend sein und berichten. Im April 2019 hatte die Mehrheit des Stadtrates unserem Antrag „Pestizidfreie Kommune“ entsprochen. Damit wurde die Verwaltung verpflichtet, auf allen kommunalen Flächen keine chemisch-synthetischen Pestizide (Pflanzenschutzmittel) mehr einzusetzen und private Dienstleistungsunternehmen, die den Auftrag zur Pflege öffentlicher Flächen erhalten, ebenfalls zu diesem Pestizidverzicht zu verpflichten. Darüber hinaus sollten bienen- und insektenfreundliche Blühflächen oder Projekte initiiert werden. Nachdem die Verwaltung bereits die Anlegung von Blühwiesen aus finanziellen Gründen zu verhindern suchte, will nun die Verwaltung gar den ganzen Beschluss wieder kippen. Dann würden wieder Kinder im frisch mit Herbiziden behandelten Schlosspark spielen und tollen, Hunde können sich vergiften. Nein, das ist kein guter Gedanke. Weicht man den einmal gefassten Beschluss auf, ist kein Halten mehr. Chemische Bekämpfungsmittel sind nicht die erste Wahl in der Natur, denn dadurch sind immer andere Arten bedroht!

Dass möglicherweise der Eichenprozessionsspinner oder der Riesenbärenklau eine Ausnahmegenehmigung für die Bekämpfung bräuchten, ist für den äußersten Fall regelbar. Denn es ist möglich, den Riesenbärenklau und auch den Eichenprozessionsspinner mechanisch zu bekämpfen. Ersteren durch Entfernung der Blüten- oder Samenstände bzw. Abtrennen des Vegetationskegels und letzteren durch Absaugen der Nester. Dies wird vielfach praktiziert.

Wir haben daher die Hoffnung, dass der einmal gefasste Beschluss in Köthen Bestand hat.

Bleiben Sie gesund!

Ihre Stadträtin

Christina Buchheim

-> Weiter ging es im Oktober im Landtag, mit meiner Rede zum Thema: Die Öffentlichkeit der Sitzungen wieder hergestellt

Christina Buchheim als Bürgermeisterin der Stadt Köthen (Anhalt) vereidigt

In der Stadtratssitzung vom 6. Juni 2023 wurde Christina Buchheim als neue Bürgermeisterin der Stadt Köthen (Anhalt) vereidigt und erhielt durch den Stadtratsvorsitzenden ihre Ernennungsurkunde.Die Amtsgeschäfte wird die neue Bürgermeisterin offiziell zum 10. Juli 2023 übernehmen. „Ich kann Ihnen versichern, dass ich meine ganze Kraft, mein Können und meine Erfahrungen für das Wohl unserer Stadt und ihrer Einwohnerinnen und Einwohner einsetzen werde“, so Buchheim in ihrer Antrittsrede.

Fraktionszeitung „Klipp&Klar“ Frühjahr 2023

Die Frühlings-Ausgabe unserer Zeitung „Klipp & Klar“ ist da!Es ist wieder soweit: Die neue Ausgabe der Klipp&Klar, unserer Fraktionszeitung, ist draußen und wird die kommenden Tage 65.000 Mal in ganz Sachsen-Anhalt verteilt. (An dieser Stelle auch ein großer Dank an alle Verteilenden!)

Kleine Anfrage im Landtag Sachsen-Anhalt: Unfallgeschehen an der Ampelkreuzung der B 6n und der Landesstraße 145 bei Köthen

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Bürgermeisterwahl: Meine Ziele für unsere Stadt Köthen (Anhalt)

Welche Ziele verbinde ich mit meiner Kandidatur?

Möchte man gestalten, bedarf es einer ausreichenden Finanzausstattung der Kommunen durch Bund und Land.

Unsere Stadt hat viel Potential und nur gemeinsam mit dem Stadtrat und den Bürger:innen kann es gelingen, dieses zu nutzen. Dies soll meinen Weg bestimmen.

Ich möchte bei jeder zukünftigen Entscheidung die Frage nach der Wirkung stellen, d.h. was kommt bei den Menschen an, wie wird ihre Lebensqualität berührt und welche sozialen Folgen sind zu erwarten.

Es geht auch darum, die Demokratie und den sozialen Zusammenhalt in unserer Stadt zu stärken, was ich durch Transparenz, Bürgerbeteiligung und soziale Gerechtigkeit erreichen möchte. Regelmäßige Quartiersrundgänge in den Stadtteilen und Ortschaften sollen Missstände und Bedürfnisse aufdecken.

Über ein Bürgerbudget sollen die Einwohner zur Mitgestaltung des Lebensumfeldes aufgerufen werden.

Bürgerforen und/oder Arbeitsgruppen der Zivilgesellschaft sollen für die Stadtentwicklung genutzt werden.

Die Herausforderungen des Klimawandels, des Strukturwandels und der Energiewende müssen gestaltet, die Digitalisierung muss vorangetrieben werden.

Bürgermeisterwahl: Christina Buchheim tritt für Köthen an

Die Köthener Stadträtin Christina Buchheim ist auf einer Wahlversammlung ihrer Partei DIE LINKE. am 13. Februar in geheimer Wahl einstimmig durch die stimmberechtigten Mitglieder des Ortsverbandes als Kandidatin für die Bürgermeisterwahl am 19. März 2023 aufgestellt worden.

Die 52-jährige Volljuristin – die dem Landtag seit dem Jahr 2016 angehört – betonte in ihrer Vorstellungsrede, dass eine Verwaltungsspitze Impulse geben, Diskussionen anschieben und Richtungen von Entscheidungen beeinflussen kann: „Letztlich muss im Stadtrat für Mehrheiten geworben  und eine vertrauensvolle Zusammenarbeit entwickelt werden, um gemeinsam Erfolge in der Kommunalpolitik zu erzielen.“.

Regionalberatung Anhalt berät in Dessau-Roßlau

Ein neues Jahr hat begonnen, die Probleme aus dem alten Jahr haben sich nicht geändert. Die Menschen haben die gestiegenden Energiekosten weiter zu tragen. Viele wissen nicht, wie sie die Kosten überhaupt stemmen sollen und bangen um ihre Existenz. Die Sorgen und Probleme der Betroffenen konnten die Abgeordneten im Kundencenter der Stadtwerke Dessau-Roßlau miterleben. Dabei ging es u.a. um Änderungen der Verträge, Stundungsmöglichkeiten, ständigen Änderungen der Preise, Kündigungen weil im Internet günstigere Angebote sind. Besonders bei älteren Kunden herrscht Angst, Verzweiflung und Scham wegen der eventuell entstehenden Schulden.

Debatte zum Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Kommunalwahlgesetzes für LSA und des Kommunalverfassungsgesetzes

Am 26. Januar habe ich im Landtag zum Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Kommunalwahlgesetzes für das Land Sachsen-Anhalt und des Kommunalverfassungsgesetzes gesprochen.
Kritisch ist der Punkt, dass Wahlberechtigte unter Erfüllung bestimmter Voraussetzungen ein Recht auf Einsicht in das Wählerverzeichnis zur Überprüfung der Richtigkeit oder Vollständigkeit der Daten anderer Wahlberechtigten bekommen sollen.
Ergebnis der Debatte: Der Gesetzentwurf Drs. 8/2072 sowie der Änderungsantrag Dr. 8/2163 werden in den Ausschuss für Inneres und Sport überwiesen.

Der Landtag von Sachsen-Anhalt lobt künstlerischen Wettbewerb für öffentlich zugänglichen Gedenk- und Erinnerungsort vor dem Landtagsgebäude aus

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Information aus dem Stadtrat Köthen November 2022

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

die Verabschiedung des Haushalts konnte nicht planmäßig erfolgen, da nach meiner Kenntnis (ich konnte aufgrund einer Dienstreise nicht an der Sitzung teilnehmen) die Stadtratssitzung aufgrund einer Rüge der Fraktion „Bürger für Köthen“ abgebrochen worden ist. Soweit tatsächlich keine ordnungsgemäße öffentliche Bekanntmachung erfolgt wäre, ist das legitim und kann überprüft werden. Zur Begründung allerdings die Tagesordnung anzuführen, geht fehl. Nach der Geschäftsordnung des Stadtrates ist ein Verhandlungsgegenstand spätestens auf die Tagesordnung der übernächsten Sitzung zu setzen. So ist mit einer Resolution der AFD-Fraktion ordnungsgemäß verfahren worden. Aufgrund des Sachzusammenhangs ist eine fraktionsübergreifende Resolution der Fraktionen DIE LINKE, CDU, SPD-BI/WLS, FFK, FDP und Bündnis 90/GRÜNE, die Anfang Oktober 2022 eingereicht worden ist, bereits auf die nächste Sitzung des Stadtrates gesetzt worden. Dies macht auch Sinn, weil man sich dann zeitgleich zu seinen unterschiedlichen Ansichten positionieren kann.

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